Bild Engst2"Naturschutz - Weil´s wichtig ist". So leitet Thomas Engst, selbst nennt er sich ´Berufsnaturschützer´, seinen Blog Naturgeblogt.de ein. Aufmerksam wurde Waldliebhaber.de auf Engst wegen dessen aktiven und interessanten Twitterauftritts. So zwitscherte der junge Chemnitzer jüngst " Naturgeblogt: Plastikfreier November-interessanter Versuch" und verweist auf eine Aktion zweier Initiatorinnen, die mit der Aktion "BuyNoPlastic4aMonth" es wagen wollen, einen Monat ohne Kunststoffe auszukommen. Thomas Engst: "Mit dem Wald verbinde ich Demut. Nichts führt die eigene Bedeutungslosigkeit mehr vor Augen als alte Bäume. Aber auch zum Energietanken ist der Wald meine erste Wahl."

 - Chris Gurk und Christian Hepp von "baumkunde.de"Geht es Ihnen nicht auch manchmal so? Sie laufen durch den Wald, sehen einen interessanten oder schönen Baum, und es will Ihnen partout nicht einfallen, was das für ein Baum sein könnte. Zu wissen, welche Natur einen umgibt, ist von unschätzbarem Wert – für uns und für die, die nach uns kommen. Viele Menschen, ob Naturliebhaber, Wanderer oder beruflich mit der Natur Beschäftigte, haben aus der sogenannten „Dendrologie“, der Lehre von den Bäumen und Gehölzen, ein Hobby oder sogar eine Leidenschaft gemacht. Der Jurist Christian Hepp und Geologe Chris Gurk, die die nichtkommerzielle Seite „Baumkunde.de“ bereits seit zehn Jahren erfolgreich betreiben, darf man sicher zu diesen Menschen zählen – ein Interview mit den beiden Waldliebhabern und „Hobby“-Dendrologen auf hohem Niveau.

 - Diplom-Geoökologe Ralf Stallforth, Mission: Natur erlebenPilze suchen, Joggen oder einfach nur die gute Luft und die Schönheit der Natur genießen – Gründe für einen Ausflug in unsere Wälder gibt es genug. Fragt man den Augsburger Diplom-Geoökologen Ralf Stallforth, dann fallen ihm ganz spontan noch ganz viele weitere gute Gründe ein für eine Fahrt ins Grüne. Der Wald ist für den Vater von zwei Söhnen sowohl Arbeitsplatz als auch Inspirationsquelle. Vor 4 Jahren hat der 41-Jährige die „Naturdings-Agentur“ gegründet – ein Natur-Erlebnis-Unternehmen, das mit dem „Qualitätssiegel Umweltbildung Bayern“ ausgezeichnet wurde. Im Angebot hat die Agentur abenteuerliche Begegnungen mit der Natur und mit den unterschiedlichsten Waldwesen. Trolle,  Elfen oder Baumgeister, sie alle spielen bei den „Wald-Piraten“ eine wichtige Rolle. Man kann aber auch ein „Agenten-Training“ absolvieren, an den "Naturdings-Tipi-Tagen" teilnehmen oder sich in der „Wald- und Wiesen-Werkstatt“ austoben. Das ist nur ein kleiner Ausschnitt aus dem bunten Dienstleistungs-Spektrum der Naturdings-Agentur.

WURZELTRAPP/Axel TrappVon seinen Freunden wird er der „Wurzeltrapp“ genannt, und diesen Namen hat er auch zum Programm gemacht: Axel Trapp aus dem hessischen Nidderau bietet unter dem programmatischen Titel "Wurzeltrapp :: Wildnisschule :: Verbindungen zur Natur" Kurse an, die auf seinem „Kamana-Studium“ an der Wilderness Awareness School (Duval/USA) beruhen – hier wird eine Lehrmethode vermittelt, die dem Einzelnen hilft, seine verkümmerte oder verloren gegangene Verbindung zur Natur wieder zu finden und professionell auszubauen – so weit, dass man danach in der Lage ist, sein Wissen an andere weiterzugeben. An dieses "Erdwissen", das auch der Name einer weiteren Angebotsseite und eines Blogs ist, haben sich bereits viele neue begeisterte Weggefährten angeschlossen. Wie das alles kam und wie er selbst vom „kleinen Waldliebhaber“ zum „großen Waldliebhaber“ wurde, verrät uns Axel Trapp im Interview.

 - Annweiler Trifelsland: Melanie I., die 10. KeschdeprinzessinDas Trifelsland in der Südpfalz hat seiner Liebe zur Esskastanie, der „Keschde“, wieder eine besondere Ehre zuteil werden lassen: beim vergangenen „Keschdefest“ in Annweiler am Trifels kürte es bereits zum 10. Mal seine neue Keschdeprinzessin, übrigens die einzige in ganz Deutschland: Die aus Annweiler stammende Melanie Leiser, 17 Jahre alt und Schülerin am Trifelsgymnasium in Annweiler. Seit sie die Schärpe von ihrer Vorgängerin, Selma I., überreicht und die Kastanienkrone aufgesetzt bekommen hat, ist es ernst geworden mit den königlichen Pflichten: ab sofort repräsentiert Melanie I. die Kastanienregion ihrer Heimat, den Pfälzerwald und die Südliche Weinstrasse – wir haben nachgefragt, wie man sich so fühlt mit einem edlen Kastanienkrönchen auf dem Kopf.