- Das Projekt Wald in Not bemüht sich, bei geförderten Baumpflanzaktionen auch immer wieder Kinder und Jugendliche an der Pflanzung zu beteiligen, um ihnen so den Wald durch praktische Arbeiten näher zu bringen      Erinnern Sie sich? Vor 30 Jahren beherrschte die Diskussion um das „Waldsterben“ die Medien. Klein und Groß malten, sangen oder schrieben traurige Weltuntergangs-Szenarien, die Deutschen glaubten sich dem Ende nah. Die Gründung der Stiftung „Wald in Not“ im Jahre 1983 war eine der vielen Reaktionen auf die damalige Stimmung im Land, und die Gründer mussten sich einige Kritik gefallen lassen. Heute hat das Thema Waldsterben an Aufgeregtheit verloren, die Stiftung „Wald in Not“ ging 2009 auch wegen zurückgehender Einnahmen in die Hände der DBU Naturerbe GmbH über und nennt sich seitdem „Projekt Wald in Not“. Ihr Auftrag hat sich jedoch und gerade in Zeiten des globalen Klimawandels nicht geändert: es geht um die Aufklärung und konkrete Hilfe für unseren nach wie vor geschädigten Wald. Ein Gespräch mit Projektleiter Dr. Christoph Abs von „Wald in Not“.

 - Albert Nellessen, Weißtannen-Künstler und -HandwerkerZur Weißtanne (abies alba), der „Königin des Waldes“, hat der Künstler und Handwerker Albert Nellessen eine ganz besondere Beziehung: in seiner Werkstatt bei Vaihingen/Enz stellt er aus ihrem Holz fantasievolle und gleichzeitig funktionale Unikate her. Nellessen liebt und schätzt das Material der Weißtanne, die auch Silbertanne, Edeltanne oder einfach nur Tanne genannt wird. Der lange Zeit in Vergessenheit geratene Baum hat gerade für den Bergmischwald eine wichtige ökologische Funktion, denn durch seine tiefen Wurzeln und seine Robustheit ist er in der Lage, auch Stürmen und anderem Unheil zu trotzen. Wir wollten wissen, wie und warum Albert Nellessen zu einem echten Abies Alba-Fan und natürlich Waldliebhaber geworden ist.