Cover-Spielende„ Am Ende lässt Silke Nowak den Leser – wie sie es immer macht – geschockt und staunend zurück. Man ist ihr so leicht durch den Krimi gefolgt, fühlte sich sicher und wachsam – und doch hat sie uns kalt erwischt!” so leitet eine Leserin des Buches ´Spielende´ ihren Kommentar auf der Homepage der Autorin dazu ein. Aufmerksam bin ich auf die sympathische Autorin geworden, da wir uns gegenseitig bei Twitter folgen. Den Internetauftritt von Silke Nowak neugierig durchstöbernd, fragte ich mich, ob meine Followerin auch ein Faible für den Wald hat. Gleich die Antwort auf die erste Anfrage bei Silke bestätigte meine Vermutung... [Ein Beitrag von Thomas Kerscher, Herausgeber]

„… ja es gibt etliche Szenen, die im Wald spielen. ..“ Nun war mein Interesse geweckt und ich hakte nach, wollte wissen, was denn das aktuelle Buch ´Spielende´ mit Wald zu tun hat. Die Leseprobe führte mich prompt mit den ersten Zeilen in diese Richtung: „Clara schob den Kinderwagen mit beiden Händen. Es war kurz vor halb neun. Sie war jetzt allein, nicht einmal das Knattern eines Traktors war noch zu hören. Die Dämmerung hatte bereits eingesetzt, und dort, wo der Weg wieder in den Wald hineinführte, klaffte ein großes, schwarzes Loch. - Clara ging hinein. Die Dunkelheit verwandelte sich in die glatten Stämme der Buchen, die rechts und links in die Höhe ragten. Ihre Kronen schlossen sich zu einem riesigen Dach zusammen….“

Schon war ich vom Anfang der Story an gefesselt, - und musste weiterlesen. Und das nicht nur, weil ich Waldliebhaber bin, sondern da ich durch die Einleitung im Exposé zur Story zu Beginn der Geschichte eine ganz andere Person erwartet hatte. So heißt es da: „Achim ist Investmentbanker. Doch nach dem tragischen Unfalltod seiner Eltern verändert sich alles. Er beschließt, von London zurück auf die Schwäbische Alb zu ziehen, um den Hof seiner Eltern in ein Wellnesshotel umzubauen. …“

´Insider-Waldwissen´ der Autorin

Beim Weiterlesen hatte ich den Eindruck, dass Silke Nowak den Wald gut kennt. So schreibt sie dann in ´Spielende´: „Seit drei Monaten lebte sie schon am Rande der Schwäbischen Alb. Holz war ein wichtiges Thema hier in der Region, ein Großteil der Dorfbewohner hielt sich regelmäßig im Wald auf, viele mieteten sogar eine Parzelle, in der man herumwirtschaften konnte. Überall wurde gesägt, gehackt und geklopft.“ Jetzt war für mich klar, dass es sich hier um eine echte Waldliebhaberin handelt. Prompt schickte ich ihr unsere 10-Fragen an den Waldliebhaber...