Schlammweg1Für die aktuell grassierende Mückenplage in den Überschwemmungs-gebieten der letzten Zeit ist auch der Wald zu großen Teilen mitverantwortlich: durch seine Bäume kühl und schattig gehalten, kann er Nässe und Feuchtigkeit hervorragend speichern. Ist es dazu noch warm und das Wasser steht still, haben wir den klassischen Regentonnen-Effekt, den wir aus unseren Gärten kennen. So finden die Larven der kleinen Plagegeister auch in den hiesigen Wald-Tümpeln eine ideale Brutstätte vor. Das große Ausmaß der derzeitigen Mückeninvasion hat etwas mit unseren Waldtümpeln zu tun.

TannenWussten Sie schon, daß die Nadeln einer Tanne wie ein riesiger Sieb wirken, in dem auch der Schmutz in der Luft aufgefangen wird? Staub, Feinstaub, Pilze und Bakterien werden damit aus der Luft herausgeholt. Ein 100 Jahre alter Nadelbaum produziert durch Photosynthese ca. 13 Kilogramm Sauerstoff. Genug, damit zehn Menschen Atemluft für einen Tag haben, schreibt Menshealth.de.