- GesundheitswandertagHätten Sie Lust, am kommenden Sonntag, dem 29. September, einmal das Gesundheitswandern unverbindlich auszuprobieren? Der Deutsche Wanderverband (DWV) hat dazu 50 Wanderführer, Physiotherapeuten und Naturliebhaber organisiert, die Gesundheitswanderungen an diesem Tag anbieten – über sechzig mal in Deutschland. Dass Wandern gesund ist, besonders, wenn wir schon ein bisschen in die Jahre gekommen sind, belegen immer mehr wissenschaftliche Studien. Eine davon wurde im letzten Jahr vom Institut für Leistungsdiagnostik und Gesundheitsförderung der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg in Kooperation mit dem Deutschen Wanderverband veröffentlicht – lesen Sie die erstaunlichen Ergebnisse.

SchlehdornDer Schlehdorn liefert nicht nur leckere Früchte zur Spirituosen- und Marmeladen-Herstellung, sondern bietet Insekten Unterschlupf, Eiablagemöglichkeiten und tödliche Waffen. Wer an diversen Erkrankungen leidet, ist mit den Produkten der Schlehe bestens bedient. Der Strauch schützt vor Wind und befestigt Hänge. Als Nutzholzlieferant macht er allerdings nicht viel her – dafür soll er ein wirksames Mittel gegen Hexen sein.

JohanssonIn schöner Regelmäßigkeit erreicht uns jedes Jahr das Thema „Zecke“, verbunden mit einer Warnung vor der Frühsommer-Meningo-Enzephalitis (FSME)“. So auch in diesen Tagen. Demnach hat die FSME-Saison nach dem langen Winter und trotz des vielen Regens schnell wieder aufgeholt. Menschen, die in einem FSME-Risikogebiet wohnen und sich häufig draußen aufhalten, wird nach wie vor eine Impfung empfohlen. Gegen eine andere große Zeckengefahr, die Borreliose, gibt es dagegen bis heutezecken keinen vorbeugenden Schutz. Der ehrenamtliche Zeckenforscher Werner Johansson aus der Nähe von Augsburg hat die Aufklärung über die Vorbeugung von Zeckenstichen zu seinem Lebensthema gemacht. Wir führten mit ihm ein Gespräch über seine neuesten Forschungen und wichtigsten Empfehlungen für den Wald.

 - "Blaue Biene" An manchen Honig-Sorten scheiden sich die Geister oder besser Geschmäcker. Das ist auch bei dem herb-würzigen Waldhonig der Fall. Die einen lieben ihn über alles, die anderen ziehen ihre Mundwinkel nach unten - nicht selten deshalb, weil der „Honigtau“, aus dem er besteht, aus den Ausscheidungen bestimmter Blattläuse gewonnen wird. Lesen Sie, warum diese Ausscheidungen gar nicht eklig sind, warum der Waldhonig mit seinem Honigtau ein kostbares Naturprodukt darstellt, und was der Forstbesitzer und jeder von uns tun kann, damit es den Honigbienen auch in Zukunft gut geht.

Walderdbeeren"Nicht anfassen! Die darfst Du nicht essen, da kann man krank von werden!“ Wer als Kind so vor dem Genuss der leckeren Waldbeeren gewarnt wird, verliert schnell die Lust am schönen Waldspaziergang. Dabei muss so viel elterliche Vorsicht gar nicht sein - eine Ansteckung mit dem Fuchsbandwurm ist nach Ansicht von Experten auf diesem Wege kaum nachweisbar. Nach einem Beitrag der Apotheken-Umschau vom 24.04.2012 sei die weit verbreitete Angst vor Waldfrüchten demzufolge "fast immer unbegründet". Allerdings könnten beispielsweise Erdbeerfelder in Waldnähe ein kleines Risiko bedeuten, "da Füchse und Mäuse in Berührung mit den nahe am Boden wachsenden Früchten gekommen sein könnten".