TannenWussten Sie schon, daß die Nadeln einer Tanne wie ein riesiger Sieb wirken, in dem auch der Schmutz in der Luft aufgefangen wird? Staub, Feinstaub, Pilze und Bakterien werden damit aus der Luft herausgeholt. Ein 100 Jahre alter Nadelbaum produziert durch Photosynthese ca. 13 Kilogramm Sauerstoff. Genug, damit zehn Menschen Atemluft für einen Tag haben, schreibt Menshealth.de.


Fleissige Nadelbäume - gut für die Bronchien

Die ´Schutzgemeinschaft Deutscher Wald´ (SDW) schreibt auf sdw.de, daß sogar radioaktive Stoffe aus der Luft gefiltert werden. Ein Fichtenwald mit der Größe von 10.000 Quadratmeter (ein Hektar) filtere mehr als 400 Kilogramm Schmutz aus der Umgebungsluft. Dabei ´arbeiten´ Nadelbäume wesentlich effektiver als Laubbäume, da die Nadeln eines Baumes eine wesentlich größere Oberfläche, und damit Aufnahmefläche, bieten, als die Blätter von Laubbäumen. Zudem sind die ätherischen Ausdünstungen der Nadelbäume gut für die Bronchien.

Natürliche Rußpartikelfilter

Weiter berichtet menshealth.de, dass unsere Wälder im Jahr nahezu 50 Tonnen Ruß und Staub aus der Luft herausholen. Die Waldluft beinhaltet bis zu 99 Prozent weniger Staub. Alles zusammen: Ein guter Grund, öfter in den Wald zu gehen, zu wandern, zu verweilen, zu beobachten, zu hören, zu riechen, zu geniessen, ...

Spontan-Kur im Wald

Ein guter Vorsatz? Ja! Da die Fläche der Bundesrepublik Deutschland zu fast einem Drittel aus Wald besteht, dürfte es gar nicht schwer sein, diesen zu realisieren. Gerade in der vergangenen Woche ging es mir gerade so, - die Arbeit war wieder einmal derart hektisch und stressig -, dass ich mich geradezu nach Ruhe und Entspannung sehnte. Ein, wenn auch nur kurzer, Aufenthalt während meiner Mittagspause im Wald hat mir sehr gut getan.

Traumwald f TextDie Sonne schien, es war über zwanzig Grad warm. Ich ging zu einer Lichtung, die von über hundert Jahre alten Fichten umrahmt ist, und setzte mich auf einen Baumstumpf am Rand der Lichtung. Das Handy hatte ich ausgeschaltet, nichts sollte mich stören. Nur zehn Minuten saß ich dort und kam dabei zur Ruhe: Die Sonne wärmte meinen Körper, der würzige Duft des Waldes füllte meine Lungen, das Frühlings-Gezwitscher der Waldvögel verwöhnte meine Sinne.

Die ruhige, entspannte Atmosphäre erreichte mich sofort tief in meinem Innern. Ich genoß. Meine Gesichtszüge entspannten spürbar. Ein wohliger, von Glück beseelter Zustand, erfasste mich. Einfach traumhaft. Noch lange danach zehrte ich von diesem Erlebnis. Am Sonntag werde ich wieder in den Wald gehen. Egal, bei welchem Wetter. Wir werden einen Rucksack mit etwas Tee und Gebäck mitnehmen, wandern - und geniessen.

Machen Sie´s mir nach. Raus, in den Wald und ´tanken Sie auf´!

 


Herzlichst

Ihr Thomas Kerscher, Herausgeber Waldliebhaber.de