- Professor Dr. Ralf Roth, Deutsche Sporthochschule Köln, Roland Schöttle, Naturpark Südschwarzwald, Minister Alexander Bonde, MLR, Thorsten Rudolph, Geschäftsführer Hochschwarzwald Tourismus GmbH mit dem MTB-Handbuch und neuem MTB-SchildIn Baden-Württemberg ist jetzt das neue „Mountainbike-Handbuch“ der Öffentlichkeit vorgestellt worden. Mit ihm haben Interessierte zukünftig einen Leitfaden zur Entwicklung von neuen Mountainbike-Strecken und -Trails in der Hand. Das Handbuch, an dem mehrere Projektpartner beteiligt waren, wurde vergangene Woche bei der Besichtigung eines Mountainbike-Trail-Modellprojektes in Hinterzarten (Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald) vorgestellt. Auch Verbraucherminister Alexander Bonde sagte seine Hilfe zu: „Das Land setzt sich dafür ein, dass örtlich angepasst mehr Trails für Mountainbiker eingerichtet werden können“, so Bonde. Der Schwarzwald ist eines der größten und beliebtesten Mountainbike-Reviere nördlich der Alpen. Nach Angaben des Naturpark Südschwarzwald soll allein im Naturpark innerhalb der nächsten drei bis vier Jahre das komplette MTB-Netz erneuert und dabei aktuelle Qualitätskriterien berücksichtigt werden. Die Pressemitteilung des Naturparks im Einzelnen.

 - Winterlinge gehören zu den ersten FrühlingsbotenEs ist Anfang Februar und die ersten Winterlinge zeigen sich bereits, auch wenn im Moment noch niemand genau sagen kann, wie lange die milden Temperaturen noch anhalten. Mit ihren wunderschönen sonnengelben Blütenblättern lassen uns die Frühjahrsblüher trotzdem schon einmal auf ein baldiges Ende der kalten Jahreszeit hoffen. Ob es ein solcher Winterling war, der Johann Wolfgang von Goethe im Jahre 1813 zu seinem Gedicht "Gefunden" inspiriert hat, ist leider nicht überliefert. Fest steht jedoch, dass Goethe das bekannte Gedicht für seine Frau Christiane Vulpius geschrieben hat. Mit ihr lebte der deutsche Dichter von 1788 bis 1806 zunächst unverheiratet zusammen. Am 19. Oktober 1806 heirateten Christiane Vulpius und Johann Wolfgang Goethe in Weimar. Nur zehn Jahre später starb Christiane von Goethe an einem Schlaganfall. Der Dichter selbst lebte noch bis 1832, kam jedoch über den Verlust seiner Frau nicht hinweg. Goethes Abschiedsvers auf der Grabplatte seiner Frau beschreibt seine tiefe Trauer: "Du versuchst, o Sonne, vergebens, durch die düstren Wolken zu scheinen! Der ganze Gewinn meines Lebens ist, ihren Verlust zu beweinen."

 

BlätterwerkStille, Geheimnis, Zauber: Seit jeher fühlt sich der Mensch tief verbunden mit dem Wald. Er zieht uns magisch an und lässt uns zur Ruhe kommen. Von dieser besonderen Beziehung zwischen Mensch und Wald erzählen überlieferte Geschichten und Gedichte. Sie beschreiben die besondere Beziehung zwischen Mensch und Wald. Zur Gattung der Naturlyrik gehört auch das bekannte Gedicht "Mondnacht" von Joseph von Eichendorff, das in der deutschen Spätromantik um 1835 entstand. Dieses und einige andere Gedichte haben wir für Sie ausgewählt:

 - von links nach rechts: STG-Geschäftsführer Christopher Krull, Dr. Thomas Waldenspuhl, Tourismusminister Alexander Bonde, Dr. Wolfgang Schlund und Landrat Ortenaukreis Frank Scherer präsentieren das Logo des neuen Nationalparks Schwarzwald. Dr. Waldenspuhl und Dr. Schlund übernehmen die Leitung des Nationalparks.Zum Auftakt des Schwarzwald Pressetages am Montag bei der CMT stellte Minister Alexander Bonde, MLR, das neue Logo des neuen Nationalparks Schwarzwald der Öffentlichkeit vor. Wie berichtet, ist es der erste Nationalpark in Baden-Württemberg und der nunmehr 15. in Deutschland. Die Nationalparkverwaltung ist eine Sonderbehörde des Ministeriums für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz (MLR). Bonde ist somit zugleich oberster Tourismus-Chef in Baden-Württemberg. Der Minister versicherte, dass sich der „Nationalpark als zusätzliche Tourimus-Attraktion aktiv in das Tourismusmarketing für Baden-Württemberg und den Schwarzwald einbringen“ werde. Die Pressemitteilung der Schwarzwald Tourismus GmbH im Einzelnen.

Ortsschild Wald im ChiemgauKönig Ludwig II liebte die Region so sehr, dass er sich ein Schloss dort bauen ließ. Heute kommen scharenweise Touristen aus dem In- und Ausland, um in wunderschöner Kulisse die unterschiedlichsten Urlaube zu verbringen: Der Chiemgau im Süden Bayerns hat für jeden etwas zu bieten. Auch für uns Waldliebhaber. Erfreulicherweise besinnen sich immer mehr Chiemgauer Waldbesitzer auf die Ursprünge des Waldes und setzen auf Mischwälder, wie es sie zu Ludwigs Zeiten im 19. Jahrhundert noch vereinzelt gab. Die Chiemgauer wissen ihren Wald sogar so sehr zu schätzen, dass sie einen ganzen Ort nach ihm benannt haben.