Das Beweisfoto, im Hintergrund der Zaun des Wintergatters Buchenau.Großhirsche sind vor allem in Skandinavien heimisch, doch auch in Polen und Tschechien leben kleinere Populationen. Kein Wunder, dass es immer wieder Exemplare über die Grenze verschlägt. Im Bayerischen Wald wurden mehrfach Elche gesichtet. Jetzt ist der erste offizielle Beweis erbracht. [Pressemitteilung Nationalparkverwaltung Bayerischer Wald]

Mitarbeiter des Nationalparks haben einen Elchbullen mit einer Fotofalle dokumentiert. Bei den Aufnahmen handelt es sich um den ersten gesicherten Nachweis eines Elches im Nationalpark. Bislang lagen nur Sichtbeobachtungen von Nationalparkbesuchern vor. Zwei Tage zuvor wurde eine Elchbeobachtung gemeldet – ob es sich um das gleiche Tier handelt konnte nicht geklärt werden.

Von der Elchpopulation, die südlich des Moldaustausees lebt und auf etwa 15 bis 20 Tiere geschätzt wird, wandern immer wieder Elche ab. Im Bayerischen Wald gab es in den letzten Jahren zahlreiche Beobachtungen. Allein im vergangenen Jahr 2014 sind aus dem Landkreis Regen sieben und aus dem Nationalpark zwei Beobachtungen gemeldet worden.  

 

Quelle: Pressemitteilung Nationalparkverwaltung Bayerischer Wald vom 12. Juni 2015
Foto: Pressefoto Nationalparkverwaltung Bayerischer Wald

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