- Bärlauchfeld am WaldbodenViele Menschen zieht es in diesen Tagen nicht nur zum Spazieren in den Wald, sondern weil sie etwas ganz Bestimmtes suchen: frischen Bärlauch. Wer es auf die gesunden, knoblauchartig duftenden und schmeckenden Blätter des Bärlauch abgesehen hat, sollte allerdings zu seinem Schutz und zum Schutz des Waldes einige Regeln beachten. Auch der baden-württembergische Verbraucherminister Alexander Bonde hat den Sammlern jetzt zur Vorsicht geraten, denn die Blätter des Bärlauch können leicht mit denen anderer giftiger Pflanzen verwechselt werden.

 - Hagebutten im Herbst

 

Ein Männlein steht im Walde ganz still und stumm,
Es hat von lauter Purpur ein Mäntlein um.
Sagt, wer mag das Männlein sein,
Das da steht im Wald allein
Mit dem purpurroten Mäntelein.

Das Männlein steht im Walde auf einem Bein
Und hat auf seinem Haupte schwarz Käpplein klein,
Sagt, wer mag das Männlein sein,
Das da steht im Wald allein
Mit dem kleinen schwarzen Käppelein?

August Heinrich Hoffmann von Fallersleben (1843)

JohannisbeerenWer von uns hat im Wald noch nicht von verführerischen Heidelbeeren oder Brombeeren genascht? Oder sich über die köstlichen Walderdbeeren gefreut, die sogar als Heilmittel gelten? Gerne darf es auch einmal ein bisschen mehr sein. Das Sammeln der Beeren ist zwar manchmal ganz schön mühselig, die Arbeit lohnt sich jedoch allemal: Die wilden Beeren sind besonders aromatisch und stecken voller gesunder Vitamine.

Pilz klebriger Hoernling 2Der Klebrige Hörnling macht durch leuchtendes Orange auf sich aufmerksam. Der Pilz wächst vorzugsweise an abgestorbenem Nadelholz. Er ist leicht zu verwechseln mit einer Koralle, einem Pilz aus der Gattung Ramaria. Den Klebrigen Hörnling kann man zwar essen – auch wenn er schwer verdaulich ist, aber eigentlich tut das niemand. Wenn der Pilz in der Gastronomie verwendet wird, dann zu Dekorationszwecken.