Ein junger BuchenwaldDie Rotbuche gehört in unseren Breiten wohl zu den bekanntesten Buchenarten. Aus ihr gewinnen wir heutzutage Möbel und Papier. Auch unsere Vorfahren nutzten Buchen auf vielfältige Weise – unter anderem zur Wettervorhersage. In Asien haben Buchen das Zeug zum Bonsai und das Wort „Buchstabe“ geht ebenfalls auf die Buche zurück. Buchen sind weltweit verbreitet: Innerhalb Europas wachsen sie von Südengland über Frankreich, Mitteleuropa und Polen bis zur Krim, von Skandinavien über Italien bis hin zum Balkan. In Amerika und Asien finden sich weitere Arten. Die größte Artenvielfalt genießt die Buche in Ostasien.

Die Eberesche wächst gerne an WaldrändernVogelbeeren sind erstens keine Beeren und zweitens nicht giftig – wussten Sie das? Der offizielle, deutsche Name der Vogelbeere lautet Eberesche (lat.: sorbus aucuparia). Sie gilt als Heilpflanze gegen vielerlei Leiden, schmeckt aber auch hervorragend als Marmelade und in flüssiger Form. Zu finden sind Ebereschen häufig an Waldrändern, auf Lichtungen und im Mittelgebirge. Im Laufe der Jahrhunderte hat sie sich eine Vielzahl von Psyeudonymen zugelegt. Tiere lieben die Vogelbeere als Nahrungsquelle. Und schon die alten Druiden pflanzten Ebereschen, um das Böse von bestimmten Orten fernzuhalten.

Trauerweide1Der Schädel dröhnt, die gute Laune vom gestrigen Sommerabend ist wie weggeblasen: ein paar Tropfen des guten Weins müssen irgendwie schlecht gewesen sein … Kommt Ihnen das bekannt vor? In solch einer Situation ist der Griff zu Aspirin & Co für uns heute völlig selbstverständlich. Doch wussten Sie auch, dass die Entwicklung des berühmten Wirkstoffes „Acetylsalicylsäure“ (kurz ASS) im 19. Jahrhundert entscheidend mit der Kraft des Weidenbaumes zu tun hatte? Und dass, bildlich gesprochen, das kleine Weidenkätzchen tatsächlich dazu imstande ist, den bösen Kater zu besiegen?