TanneIhr regelmäßiger Wuchs und ihr immergrünes Nadelkleid machen die Tanne und im Speziellen die Nordmanntanne zum Weihnachtsbaum Nummer 1. Weltweit existieren 47 bekannte Tannenarten. Die einheimische Weiß-Tanne gilt als größter Baum europäischer Wälder. Diesen Titel trägt sie auf Grund ihrer potentiellen Höhe von bis zu 70 Metern. Tannenarten auf anderen Kontinenten können bis zu 90 Meter messen, einen Stammdurchmesser von 2-3 Metern haben und bis zu 800 Jahre alt werden.

Eiche1bearbDie Eiche gehört zu den langlebigsten heimischen Baumarten. Weltweit sind ca. 300 Eichenarten bekannt, wovon zum Beispiel die Stieleiche, die Steineiche und die Traubeneiche (Baum des Jahres 2014: Die robuste Trauben-Eiche) in Deutschland anzutreffen sind. Mit bis zu 1000 Jahren erreicht sie ein Alter, auf das so manche andere Baumart neidisch wäre. Allgemein ist die sommergrüne Eiche ein extrem robuster Baum. Bodentolerant und meist anspruchslos erreicht sie Höhen von bis zu 40 oder sogar 50 Metern.

Buche-Bionik-1Ein sonniger Sonntag im Januar des Neuen Jahres. Wir wandern durch ein Waldgebiet, das an Bad Wörishofen angrenzt, immer die Silhouette der Alpen im Blick. "Da, schau mal, da hat jemand Autoreifen im Wald entsorgt!", ruft meine Liebste. "Ui, das sind ja gar keine Autoreifen", schiebt sie schnell hinterher. "Das sind ja, das sind - Wurzeln, oder so!" Schon verlässt sie den Wanderweg und biegt ab in Richtung ihres ´Fundstückes´. Auch ich bin nun aufs Äußerste gespannt, was sie da gefunden hat und stapfe meiner Liebsten nach.

Buchen jung 2 615x342Mit bis zu 300 Jahre alten Exemplaren bevölkert die Rotbuche, oft auch nur Buche genannt, die Wälder und Parks Deutschlands und der gesamten nördlich gemäßigten Zone. Sie ist die am häufigsten auftretende Laubbaumart in deutschen Wäldern. Mit einer Höhe von 30 bis 45 Metern und einem Stammdurchmesser von bis zu zwei Metern kann die Rotbuche zu einer imposanten Gestalt gelangen.

 - Trauben-EicheSo schön kann doch kein Baum sein? Doch, das kann er! Beziehungsweise „sie“ kann das. Denn beim neu gewählten Baum des Jahres handelt es sich um die sogenannte „Trauben-Eiche“. Und diese Eichengattung ist nicht nur besonders schön, sondern sie hat dazu noch viele andere gute Eigenschaften, die sie zu einem ganz besonderen Baum machen. Für die Forstwirtschaft beispielsweise ist sie einer der wertvollsten Bäume, weil ihr Holz außergewöhnlich hart und haltbar ist. Aber auch in der Tierwelt spielt  der starke Baum eine wichtige Rolle. Kein Wunder also, dass das Stiftungs-Kuratorium „Baum des Jahres“ das attraktive Gewächs zur Wahl vorgeschlagen hat. Stiftungspräsident Dr. Silvius Wodarz ist diesem Vorschlag gefolgt und so wurde die Trauben-Eiche jetzt im Oktober zum „Baum des Jahres 2014“ ausgerufen.