Die Schorfheide - viel Natur und Platz zum Entspannen.Nordöstlich von Berlin liegt ein Waldgebiet, das seinesgleichen sucht: die Schorfheide. Was das Gebiet so besonders macht und warum die Schorfheide so heißt wie sie heißt. Ein Steckbrief.


Namen: „Schorfheide“, „Schorp Weide“, Schorff Heyde“.
 Der Name „Schorfheide“ entstand im Mittelalter aus dem Begriff „Schorp Weide“. In dieses Gebiet trieben die Bauern ihre Schafe, um sie mit Eichen zu mästen. Erstmals urkundlich erwähnt wurde die Schorfheide 1713, damals noch „Schorff Heyde“ geschrieben.

Lage: zwischen Berlin und Prenzlau. Die Schorfheide liegt im Bundesland Brandenburg, etwa eine Autostunde entfernt von Berlin.

Größe: mehr als 65.000 Fußballfelder. Die Schorfheide gehört zum Biosphärenreservat Schorfheide-Chorin und gilt als größtes zusammenhängendes Waldgebiet Deutschlands. Das Waldgebiet erstreckt sich über 64.580 Hektar, das Reservat ist 129.161 Hektar groß.

Alter: ziemlich alt. Die Schorfheide ist mindestens so alt wie der Mensch, der sie vielfältig geprägt hat. Die Oberflächenform der Landschaft ist auf die letzte Eiszeit vor etwa 15.000 Jahren zurückzuführen.

Der Werbellinsee - ein Idyll.Besondere Merkmale: Wald, Seen und Naturerbe. Die Schorfheide ist dünn besiedelt. Ausgedehnte Wälder wechseln sich mit offenen Landschaften ab. Auch Seen gibt es, darunter der Werbellinsee und der Grimnitzsee. Ein Teilgebiet der Schorfheide, der Grumsiner Forst – ein ursprünglicher Buchenwald –, steht auf der UNESCO-Weltnaturerbe-Liste.

Hobbys: Sport, Chillen und Tiere. In der Schorfheide sind viele Spazier-, Wander- und Radwege markiert. Auch einen Kletterpark und einen Wildpark gibt es. Zudem beheimatet die Schorfheide seltene Tierarten wie den Schreiadler oder den Schwarzstorch. Ein Besuch lohnt sich!

Weiter Infos zur Schorfheide gibt es unter www.schorfheide.de.

 

Redaktion: Julia Ehmer/Waldliebhaber.de
Foto: Andreas Hermsdorf/Pixelio.de; Michael Wittstock/Pixelio.de