Der Goldsteig im Oberpfälzer Wald. 100 Kilometer lang, zwischen 30 und 40 Kilometer breit: Entlang der bayerisch-tschechischen Grenze erstreckt sich der Oberpfälzer Wald. Ein Mittelgebirge, das verglichen mit anderen Gebieten relativ unbekannt ist. Umso besser. Wer Ruhe und Natur sucht, kommt hier voll auf seine Kosten.

Im Süden grenzt der Oberpfälzer Wald an den Bayerischen Wald, im Norden an das Fichtelgebirge. Seine höchste Erhebung, der 1042 Meter hohe Čerchov, liegt in Tschechien. Auf deutscher Seite schafft der Gipfel Gibacht 938 Meter.

Maehring-WinterAuch sonst hat das Mittelgebirge viele Höhen und Tiefen, was es als Wander- und Radwandergebiet sehr beliebt macht. Auf markierten Wegen findet jeder die passende Tour. Zu den Highlights zählt der „Goldsteig“, der von Marktredwitz nach Passau 70 Kilometer durch den Oberpfälzer Wald führt, oder – für Radler – der Bayerisch-Böhmische-Freundschaftsweg. 

Wer gerne Themenwanderungen macht, kann die „Märchen- und Sagenwanderung“ laufen oder den „Burgenweg“, der die vielen Kirchen, Schlösser, Burgen und Ruinen des Oberpfälzer Waldes zeigt. Gerade im Winter machen ausgedehnte Wanderungen im Schnee für Wanderer einen ganz besonderen Reiz aus.

Das Landschaftsbild im Naturpark ist geprägt von Wald und Wasser. Rund 40 Prozent der Fläche sind bewaldet. Zudem durchziehen Bäche, Seen und Weiher das ostbayerische Mittelgebirge. Zur Freude vieler Angler und Fischliebhaber: Die Hälfte der in Deutschland verzehrten Karpfen kommt aus einem der tausenden Teiche des Oberpfälzers Wald.

Auf den Speisekarten der Region stehen allerdings nicht nur Karpfengerichte, sondern viele bayerische Schmankerl. Am besten passt dazu ein „Zoigl“ – so nennen die Oberpfälzer ihr Bier. Na dann, ein Prosit und viel Spaß im Oberpfälzer Wald! 

 

Redaktion: Waldliebhaber
Fotos: Tourismusverband Ostbayern e.V./Michael Körner, Landratsamt Schwaben/Stefan Gruber

Links: Tourismusverband Ostbayern e.V.