Waldarbeit 001 klWaldarbeit ist hochgefährlich! Das hatte man mir und den anderen Teilnehmern des Kettensägen-Kurses vor Jahren drastisch anhand von Fotos verunglückter Personen vor Augen geführt. Auch mir ist während der Waldarbeit einmal die Kette meiner Kettensäge gerissen und durch die Luft geschleudert. Ich war damals froh gewesen, daß diese zum Glück nicht in meine Richtung flog, obwohl ich Sicherheitskleidung getragen hatte. Aber man weiß ja nie, wie es ausgeht.


Die Bayerische Forstverwaltung hat zur Verbesserung der Sicherheit für Waldarbeiter nun die ´Rettungskette Forst´ ins Leben gerufen. Der Paar-Anzeiger mit Sitz im bayerischen Odelzhausen zitiert in seiner Ausgabe Nr. 27 aus diesem Jahr den bayerischen Forstminister Helmut Brunner, daß allein im letzten Jahr 4000 Unfälle bei der Waldarbeit gemeldet worden seien, 16 davon seien tödlich geendet. Die Bayerische Forstverwaltung hat nun die ´Rettungskette Forst´ gestartet, mit der - nach dem Vorbild der "Rettungskette Forst Odenwald-Spessart" eindeutige Treffpunkte für Kontaktpersonen und Rettungsdienste erfasst und eingerichtet werden sollen. Die Festlegung und Bekanntgabe der Rettungstreffpunkte sei wesentlicher Bestandteil der ´Rettungskette Forst´, so die Bayerische Forstverwaltung.

Nach dem Bericht des Paar-Anzeigers hat nun Forstminister Helmut Brunner am Mandichosee zwischen Mering und Königsbrunn den Aufbau der ´Rettungskette Forst´ gestartet. Bis Anfang 2014 soll, so der Paar-Anzeiger weiter, alle bayerischen Rettungstreffpunkte online und für Mobiltelefone erreichbar sein. Hierfür könne zudem eine ´Rettungs-App´ auf Smartphones geladen werden.


Thomas Kerscher, Herausgeber Waldliebhaber.de


Nähere Informationen zur ´Rettungskette Forst´ finden Sie hier