fuchsbandwurm SVLFGFüchse vermehren sich in Deutschlands stark. Besonders Landwirte, Jäger, Förster und Waldarbeiter sind dadurch gefährdet, sich mit dem Fuchsbandwurm zu infizieren. Auch für Hunde- und Katzenbesitzer besteht eine erhöhte Gefährdung. Die Infektion kann über den Kontakt mit Ausscheidungen infizierter Tiere – vor allem Füchse, selten auch Hunde und Katzen – erfolgen. Für Jäger ist der direkte Kontakt mit einem erlegten Fuchs Infektionsquelle Nummer Eins. [Eine Pressemitteilung der Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau]

Kassel, den 4. August 2015 - Gefährlich ist auch der Verzehr kontaminierter Waldfrüchte und Pilze oder das Einatmen von Staub aus getrocknetem Fuchskot. Da bis zu 15 Jahre vergehen können, bis Symptome wie Druckempfindlichkeit im Oberbauch eine Infektion anzeigen, ist eine regelmäßige Ultraschalluntersuchung der Leber sinnvoll. 

Gefährlich ist auch der Verzehr kontaminierter Waldfrüchte und Pilze oder das Einatmen von Staub aus getrocknetem Fuchskot. Da bis zu 15 Jahre vergehen können, bis Symptome wie Druckempfindlichkeit im Oberbauch eine Infektion anzeigen, ist eine regelmäßige Ultraschalluntersuchung der Leber sinnvoll.

Die Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau (SVLFG) empfiehlt geeignete Schutzmaßnahmen:

-       Hände nach dem Sammeln von Waldbeeren oder Pilzen waschen,

-       rohe Waldbeeren oder Pilze nie ungewaschen verzehren,

-       Früchte, Pilze etc. intensiv Waschen (entfernt die anhaftenden Eier),

-       Beeren aufkochen oder Pilze braten (tötet die Eier ab, nicht aber Einfrieren!),

-       Hunde und Katzen regelmäßig entwurmen,

-    Schutzausrüstung beim Umgang mit erlegten Füchsen: Korbbrille, Feinstaubmaske FFP3, Schutzanzug (z. B. Einweg-Overall Typ 4B), Einweg-Schutzhandschuhe aus Nitril mit verlängertem Schaft und geschlossene, leicht zu reinigende, desinfizierbare Stiefel.

Besondere Sicherheitstipps speziell für Jäger im Internet unter www.svlfg.de > Prävention > Aktuelles > Infektionsgefährdung Fuchsbandwurm. 

 

Eine Pressemitteilung der Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau
Zusatzversorgungskasse (ZLA) und Zusatzversorgungswerk (ZLF)
Weißensteinstraße 70 - 72 34131 Kassel
Pressesprecher Dr. Erich Koch Telefon: 0561 9359-106
Druseltalstraße 51 34131 Kassel
Telefon: 0561 9359-0 Fax: 0561 9359-244 Internet: www.svlfg.de E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
stellv. Pressesprecherin Martina Opfermann-Kersten Telefon: 0561 9359-171
Telefon: 0561 93279-0 Fax: 0561 93279-70 Internet: www.zla.de

 

Die SVLFG ist zuständig für die Durchführung der landwirtschaftlichen Unfallversicherung für über 1,5 Millionen Mitgliedsunternehmen mit ca. 1 Million versicherten Arbeitnehmern, der Alterssicherung der Landwirte für über 220.000 Versicherte und über 600.000 Rentner sowie der landwirtschaftlichen Kranken- und Pflegeversicherung für ca. 700.000 Versicherte im Gebiet der Bundesrepublik Deutschland. Sie führt die Sozialversicherung zweigübergreifend durch und bietet ihren Versicherten und Mitgliedern umfassende soziale Sicherheit aus einer Hand. Die SVLFG ist maßgeschneidert auf die Bedürfnisse der in der Land- und Forstwirtschaft sowie im Gartenbau tätigen Menschen und ihrer Familien.

 

 

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