- Buchenblaetter Sechs Monate nach dem Start des Waldklimafonds (WKF) haben das Bundeslandwirtschaftsministerium (BMEL) und das Bundesumweltministerium (BMUB) eine erste positive Zwischenbilanz des gemeinsamen Förderprogramms gezogen. Wie das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) heute bekannt gab, sind für 19 Vorhaben inzwischen 52 Einzelanträge auf Fördermittel in einem Umfang von rund 24 Mio. Euro eingegangen. Für zahlreiche Projekte habe man mit der Bewilligung sogar schon den Startschuss geben können. Mit den Mitteln werden nach Angaben des BMEL Projekte unterstützt, die zum Erhalt und zum Ausbau des CO2-Minderungspotenzials von Wald und Holz und zur Anpassung der Wälder an den Klimawandel beitragen. Die Presseinformation im Einzelnen:

 - 2013: Der Tornado hinterlässt ein Bild der Verwüstung in einem großen Waldstück der bayerischen Stadt NeusäßSie heißen Wiebke, Lothar, Kyrill, Xaver oder Niklas und sie alle haben eines gemeinsam: Sie sind Stürme mit verheerenden Auswirkungen. Diese sogenannten „Starkwindereignisse“, wie Stürme meteorologisch definiert werden, drohen in Deutschland vor allem im Herbst und im Winter. Das kommt daher, weil in der kälteren Jahreszeit die Temperaturunterschiede zwischen der Polarregion und dem Süden besonders groß sind. Wenn Luftmassen aus diesen unterschiedlich temperierten Gebieten aufeinandertreffen, dann kommt es zu starken Winterstürmen.

 - Das markante, platanenartige Blatt der Elsbeere und die rotbraunen, kleinen FrüchteAus Erlösen ihrer „Wald-Wertpapier“-Aktion hat das Projekt "Wald in Not" jetzt die Pflanzung von rund 100 Elsbeeren auf der DBU (Deutsche Bundesstiftung Umwelt)-Naturerbe-Fläche Lauterberg bei Coburg unterstützt. Studenten der Pädagogischen Hochschule Karlsruhe pflanzten die Elsbeeren im Rahmen eines freiwilligen Arbeitseinsatzes, den der Verein Bergwaldprojekt organisiert hatte. Mit der Pflanzung soll auf einer durch Sturm- und Borkenkäferschaden entstandenen Freifläche die natürliche Waldentwicklung (Sukzession) ergänzt werden. Neben den 100 Elsbeeren wurden auch rund 400 Winterlinden in kleinen Gruppen auf der betroffenen Fläche von den Studenten gepflanzt.

 - Demeter Baden-Württemberg Schwarmphase der Honigbienen, Kontrolle der Bienenstöcke, Mai 2003, Demeter Imkerei FriedmannDas Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) und die UN-Welternährungsorganisation (FAO) haben jetzt ein neues Projekt zur Waldbewirtschaftung in Schwellen- und Entwicklungsländern gestartet. Das Projekt soll eine nachhaltige Waldwirtschaft in den Privatwäldern fördern und die Eigenverantwortlichkeit der Besitzer stärken. Eine eigenverantwortliche Waldbewirtschaftung verbessert weltweit die Lebenssituation von Millionen Menschen, so das BMELV. Dabei seien freiwillige Zusammenschlüsse für die Waldbesitzer oftmals der Schlüssel zum Erfolg. „Das gemeinsame Ziel der Staatengemeinschaft muss es sein, den Wäldern und ihrer nachhaltigen Bewirtschaftung weltweit eine stärkere Stimme zu geben. Der Wald muss auch künftigen Generationen zur Sicherung der Lebensgrundlagen zur Verfügung stehen – ganz so, wie es der sächsische Berghauptmann Hans Carl von Carlowitz bereits vor 300 Jahren in seinem Grundsatzwerk zur Nachhaltigkeit in der Forstwirtschaft angestoßen hat“, sagte der Parlamentarische Staatssekretär im Geschäftsbereich des Bundeslandwirtschaftsministeriums, Peter Bleser, anlässlich des Projektstarts.

 - "Zeichen setzen" Verena Vesper engagiert sich in der Wegearbeit  Links, rechts, vor, zurück? Die Entscheidung fällt leicht, wenn sich vorher jemand die Mühe gemacht hat, den Wanderweg zu markieren. Zusammengerechnet ergeben die markierten Wanderwege übrigens eine Strecke von 200.000 Kilometern quer durch Deutschland. Doch wer steckt eigentlich hinter diesen hilfreichen Hinweisen? Wer bringt die Markierungen an und wer kontrolliert sie immer wieder? Wer nimmt sich die Zeit, schöne Wege zu entdecken und diese für andere Wanderer zu kennzeichnen?

Festlicher WeihnachtsbaumDas lukrative Geschäft mit den Weihnachtsbäumen hat begonnen: Rund 25 Millionen Christbäume wechseln in diesen Tagen ihren Besitzer, und wie jedes Jahr haben die Verbraucher die Qual der Wahl: Für welche Art von Baum entscheide ich mich, wo und bei wem kaufe ich meinen Baum, wie „bio“ und nachhaltig soll er sein? Nachdem die konventionellen Christbaumplantagen in den vergangenen Jahren wegen ihres Einsatzes von Pflanzenschutz- und Düngemitteln in die Schlagzeilen geraten sind, wird die Nachfrage nach „Bio-Bäumen“ immer größer - inzwischen kann man sich solch ein Bäumchen skurrilerweise sogar mit der Post zuschicken lassen. Doch die herkömmlichen Anbauer der Christbäume wehren sich: auch ihre Plantagen seien nachgewiesenermaßen nachhaltig angelegt und die Rückstände der umstrittenen Spritzmittel seien geradezu lächerlich im Vergleich zu dem, was uns die Landwirtschaft so tagtäglich an behandelten Produkten zumutet. Der „heilige“ Christbaum - ein ganz unheiliges Streitthema.

 - Der "Harzer Baumkuchen"Bei diesem Gebäck handelt es sich um den "Harzer Baumkuchen" aus Wernigerode. Er ist eine ausgezeichnete Spezialität und zwar im wahrsten Sinne des Wortes, denn der Harzer Tourismusverband hat das aufwändige Törtchen mit dem Qualitätssiegel „Typisch Harz“ ausgezeichnet. Dieses Siegel erhalten nur solche Produkte, die in der Region hergestellt werden und ausschließlich aus regionalen Rohstoffen bestehen.

Erde-i-d-Hand-WeltbodentagDas Forschungsinstitut für biologischen Landbau, FiBL Deutschland e.V., in Frankfurt am Main weist auf den alljährligen internationalen ´Tag des Bodens´ am 5. Dezember diesen Jahres hin. Auch ´Weltbodentag´genannt, wurde dieser Aktionstag im Jahre 2002 von der Internationalen Bodenkundlichen Union (IUSS) mit dem Ziel gegründet, regelmäßig auf die große Bedeutung des Erdboden als Ressource aufmerksam zu machen.

 - Das "Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Augsburg" kurz "AELF"Sie brauchen Brennholz, wollen auf Pellet- oder Hackschnitzelheizung umstellen oder wollen sich Ihren Christbaum aus dem Wald holen? Früher hätten Sie ganz einfach beim Forstamt angerufen. Früher, das war vor 2005. Denn seit 2005 sind die bis dahin 128 bayerischen Forstämter aufgelöst und in die Landwirtschaftsämter eingegliedert worden. Zumindest in Bayern und einigen anderen Bundesländern. Was sich seitdem geändert hat, das haben wir bei Wolfgang Sailer nachgefragt. Er ist Leiter des "Amtes für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Augsburg". In ganz Bayern gibt es insgesamt 47 solcher Ämter (kurz "AELF", gesprochen: Elf) oder auch „Grüne Zentren“ genannt. Dort stellt man immer wieder fest, dass sich die Forstreform noch nicht bei allen Bürgern so recht herumgesprochen hat.

 - Intakter RegenwaldDas bekannte schwedische Einrichtungshaus IKEA profitiert von der Tropenwaldzerstörung: Diesen Vorwurf hatte die Umweltorganisation Robin Wood im November öffentlich gegen IKEA erhoben. Nach Robin Wood belegten von ihr in Auftrag gegebene Faseranalysen, dass Schreibhefte des Unternehmes Zellstoff aus Tropenwäldern enthalten. In einer Stellungnahme forderte die Umweltorganisation IKEA dann dazu auf, sofort alle Papierprodukte aus dem Sortiment zu nehmen, die Holz aus Tropenwäldern enthalten. Jetzt hat Ikea reagiert und will sein Papershop-Sortiment nach eigenen Angaben auf FSC- oder Recycling-Papierprodukte umstellen. Für Robin Wood zwar ein erster Schritt in die Richtung, aber dennoch erst ein Teilerfolg - die Pressemitteilung der Umweltorganisation im Einzelnen.

 - Im Baum bin ich zu Hause!Unter dem Motto „Immer draußen? Na klar!“ ist in dieser Woche der 1. internationale Kongress der Natur-und Waldkindergärten in Berlin erfolgreich zu Ende gegangen. Das riesige Interesse und der große Andrang für den Kongress haben sogar den Veranstalter, den Bundesverband der Natur- und Waldkindergärten in Deutschland (BvNW), überrascht: 350 Teilnehmer kamen, und es wären gerne noch mehr gekommen - mit 200 hatte der BvNW gerechnet. Die Besucher fuhren, gingen oder flogen aus Deutschland, Holland, der Tschechischen Republik, Luxemburg, Österreich, Spanien, Italien, und sogar Korea und Japan nach Berlin. Auch in den europäischen Nachbarländern und in Asien spielen und forschen immer mehr Kindergartenkinder immer öfter draußen. Grund genug für den ehrenamtlich arbeitenden und gemeinnützigen BvNW, in seinem Jubiläumsjahr den I. Internationalen Kongress auszurichten.

 - Schluchsee DreiseenbahnDie KONUS-Gästekarte der Schwarzwald Tourismus GmbH (STG) ist „längst ein Exportschlager“ geworden. „Sie hat inzwischen zahlreiche Nachahmer gefunden – und das finden wir gut“, erklärte STG-Geschäftsführer Christopher Krull beim Fachkongress „Nachhaltige Mobilität im Tourismus“ gestern in Bad Wildbad. Unter der Schirmherrschaft von Baden-Württembergs Tourismusminister Alexander Bonde diskutierten über 100 Tourismus-, Verkehrs- und Umweltexperten aus Deutschland, der Schweiz und Österreich umweltfreundliche Mobilitätskonzepte für Ferienregionen.

 - "Wildwuchs": So findet der Wald zu seinem Ursprung zurück Ja, Sie haben schon richtig gelesen: Willkommen im Dschungel und das im Saarland. Diesen Dschungel kann man sich natürlich nicht so vorstellen wie die Regenwälder in Südamerika, Afrika oder Asien. Aber auch unsere Wälder haben das Zeug zum Urwald. Denn schließlich bedeutet das ja nichts anderes, als dass man den Wald zu seiner ursprünglichen Form zurückfinden lässt. Für seine naturnahe Waldwirtschaft ist jetzt der "SaarForst"-Landesbetrieb in Saarbrücken vom Naturschutzbund Deutschland (Nabu) ausgezeichnet worden. Gleichzeitig wurde Saarbrückens "wilder" Nationalpark gelobt.

 - Andreas Lepik Leiter Architekturmuseum SchwabenAuch im waldreichen Bayern gewinnt das Bauen mit Holz zunehmend an Bedeutung. Es ist CO2-neutral, kostengünstig und wärmedämmend, und es bietet als einheimischer, nachwachsender Rohstoff vielfältige Einsatzmöglichkeiten. Dass sich mit Holz nicht nur das gemütliche Eigenheim verwirklichen lässt, sondern auch eine außergewöhnliche Industrie- und Sakralarchitektur, zeigt eine Ausstellung im Augsburger Architekturmuseum an vielen, eindrucksvollen Beispielen.

 - natürliche Waldentwicklung gesucht Die nationale Biodiversitätsstrategie (NBS) strebt auf fünf Prozent der deutschen Waldfläche eine natürliche Waldentwicklung an. Doch nicht nur rechtlich geschützte Gebiete leisten ihren Beitrag zu diesem Ziel: Auch Flächen außerhalb von Schutzgebieten – beispielsweise nicht genutzte Bereiche im Privatwald – werden laut NBS dazu gezählt. Die Arbeitsgemeinschaft Rohholzverbraucher (AGR) und die Deutsche Säge- und Holzindustrie (DeSH) fordern deshalb, dass diese Flächen in die aktuell im Auftrag des Bundesamtes für Naturschutz durchgeführten Berechnungen zur Bestimmung der Fläche mit natürlicher Waldentwicklung einbezogen werden. Die Pressemitteilung im Wortlaut:

 - Plant for the planet-Kinderakademie 2013 /Dehner Garten-CenterIm bayerischen Rain am Lech haben sich jetzt Kinder und Initiatoren zur 2. Kinderakademie der Klimaschutzinitiative „Plant-for-the-Planet“ zusammen gefunden. Das Treffen fand im Dehner Blumen Hotel und auf dem Gelände des gleichnamigen Garten-Center-Unternehmen statt. Seit 2012 unterstützt Dehner die inzwischen weltweit bekannte und aktive Schülerinitiative. „Plant-for-the-Planet“ hat zur Zeit rund 100.000 junge Anhänger in fast 200 Ländern der Welt. Die Klimaschutzinitiative hat sich zum Ziel gesetzt, das Umweltbewusstsein von Kindern aktiv zu stärken, und bereits 8 bis 14-Jährige zu Klimabotschaftern auszubilden – ganz gemäß dem Motto „Stop talking. Start planting“.

 - proHolz-Pavillon Augsburg 2013Nach München und Nürnberg hat sich auch in Augsburg, mitten auf dem Rathausplatz, ein „magischer Wald“ gepflanzt. Wer ihn erkunden will, muss einen ganz besonderen Waldpavillon betreten, in dem das Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Augsburg und das Aktionsbündnis proHolz Bayern noch bis Samstag auf neugierige Frager warten. Unter dem Motto „300 Jahre Nachhaltigkeit - Wege in die Zukunft“ und dem Slogan „Den Wald in die Stadt holen“ wenden sich die beiden Akteure gezielt an die Öffentlichkeit. Es geht um Fragen, die uns alle betreffen: Warum brauchen wir, braucht auch die Stadt den Rohstoff Holz? Warum ist dieser Rohstoff so nachhaltig und warum passt er so gut in unser 21. Jahrhundert? Und warum ist die ökologische Wertschöpfungskette Wald-Forst-Holz eigentlich so einzigartig, und das bereits seit 300 Jahren?

- Zaunbau-Harz/Bergwaldprojekt e.V."Der Wald ist das ausgedehnte Lungengewebe der Erde. Das ist nicht unsere 'Umwelt'. Das sind wir.“ Dieses eindringliche Zitat des Biologieprofessors Bernd Heinrich von der Universität Vermont kann man in einem Flyer des „Bergwaldprojekt e.V.“ (BWP) nachlesen. Seit über 20 Jahren sind die Aktiven des Projekts an vielen Einsatzorten in Deutschland und Europa für den Schutz und Erhalt der Waldökosysteme aktiv. Zehntausende von Freiwilligen haben mehr als 1 Million Bäume gepflanzt, hunderte Hektar Wald gepflegt, viele Kilometer Wildbäche renaturiert und dutzende Hochmoore wieder vernässt. Begleitet und fachlich angeleitet wurden sie dabei von Mitarbeitern lokaler Forst- und Nationalparkbehörden – und werden es noch.

- Plenterwald 1Um die Weißtanne als heimisches Holz und Charakterbaumart populärer zu machen, ist in dieser Woche in Maierhöfen im Landkreis Lindau zum ersten Mal der „Internationale Weißtannenpreis 2013“ verliehen worden. Die Auszeichnungen in fünf verschiedenen Kategorien konnten zeigen, wie einzigartig und groß die Bandbreite der Einsatzmöglichkeiten der Weißtanne sind. Die Preise und Ehrungen wurden in den beteiligten Regionen Westallgäu, Nordschwarzwald und im österreichischen Vorarlberg vorgenommen – Regionen, in deren Bergmischwäldern der Baum mit seinen lange vernachlässigten guten Eigenschaften eine wichtige ökologische und stabilisierende Funktion innehat.

 

Der Präsident Buche vertikalder „AGDW - Die Waldeigentümer“, Philipp zu Guttenberg, hat heute in Berlin die Entscheidung des niedersächsischen Landwirtschaftsministers Christian Meyer (Grüne) kritisiert, die Vorrats- und Holzeinschlags-Daten der über 140 jährigen Buchenbestände der niedersächsischen Landesforsten an Greenpeace herauszugeben. Dies, so Guttenberg, sei „ein beispielloser Kniefall vor den grünen Lobbyisten und entlarvt eine prekäre Seilschaft“. Und: Der Minister "hätte die gerichtliche Entscheidung abwarten müssen, um Rechtsklarheit zu bekommen.“ Mit einem Seitenhieb auf das Parteibuch des Landwirtschaftsministers kommentiert der Präsident der Waldeigentümer weiter: „Offensichtlich nehmen es die Grünen mit dem Schutz von Betriebsinterna nicht so genau!“ Guttenberg fordert jetzt die Regierungen der Bundesländer Bayern und Hessen, in denen das Verfahren noch anhängig ist, auf, „bis in die letzte Instanz einen wirksamen Schutz von Betriebsdaten zu erstreiten.“

NadelwaldDem Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) wird in Zukunft ein Wissenschaftlicher Beirat für Waldpolitik zur Seite stehen - das gab das BMELV heute bekannt. Das 15-köpfige unabhängige Expertengremium soll den Diskurs über nachhaltige Waldnutzung fördern und die Bundesregierung bei der Gestaltung und Weiterentwicklung einer nachhaltigen Waldpolitik in Deutschland unterstützen. Außerdem soll der neu berufene wissenschaftliche Beirat dazu beitragen, die Ziele der Waldstrategie 2020 umzusetzen und Vorschläge für die Weiterentwicklung waldpolitischer Instrumente zu entwickeln.

- Edelkastanien-am-BaumDie Edelkastanie im Zentrum des Interesses – die Mitglieder der IG Edelkastanie setzen sich für die Wissensanhäufung rund um den beliebten Baum und dessen Erhalt ein. Die Edelkastanie ist auch als Esskastanie oder Maronenbaum bekannt und gehört spätestens seit der Römerzeit zu den deutschen Kulturbäumen. Die IG Edelkastanie trifft sich jährlich, um über neue Projekte, Pläne und Ideen sowie Erfolge und Erlebnisse aus dem vergangenen Jahr zu diskutieren.

Biber Der Biber ist einer der großen Architekten in freier Wildbahn. Mit seinen Biberburgen baut er nicht nur für sich ein heimeliges Plätzchen, sondern bietet Wasservögeln Nistplätze und sorgt durch das Aufstauen von Wasser für Fisch- und Frosch-Laichplätze. Auch andere Tiere finden dank des Bibers neue Lebensräume. Biber ernähren sich strikt vegetarisch. Während sie im Sommer Gräser, Stauden und Kräuter bevorzugen, knabbern Biber im Winter Rinde und Baumknospen.

- Waldbach im Maiwald/Schönbuch Mit mehr als 50 Prozent der Stimmen ist der „Schönbuch“ in Baden-Württemberg jetzt zum neuen „Waldgebiet des Jahres“ gekürt worden. Der Bund Deutscher Forstleute (BDF) hatte vor mehr als zwei Monaten die öffentliche Abstimmung zum „Waldgebiet des Jahres 2014“ im Internet gestartet. Mit überwältigender Resonanz folgten die Bürger dem Aufruf, mehr als 12.000 Stimmen wurden abgegeben. Neben dem Schönbuch bekamen nacheinander das Zittauer Gebirge in Sachsen, der bayerische Steigerwald und die Brandenburgische Lieberoser Heide die meisten Stimmen.

- Butzerbachtal/Meulenwald Nicht mehr lang, und das „Waldgebiet des Jahres“ für das kommende Jahr steht fest: Am 31. August um Punkt 24 Uhr endet die Abstimmung im Internet, die mit einem einfachen Klick zu bewältigen ist und an der jeder teilnehmen kann. Bei dem Organisatoren der Aktion, dem Bund Deutscher Forstleute (BDF), haben sich dieses Jahr vier Waldgebiete zur Wahl gestellt: Die Lieberoser Heide aus Brandenburg, der Schönbuch in Baden-Württemberg, der bayerische Steigerwald und das Zittauer Gebirge in Sachsen.

Wälder-von-oben-1Die Forderungen des Bund Naturschutz, mindestens 10 Prozent der öffentlichen Wälder von der Nutzung auszunehmen und weiter über einen Nationalpark im Steigerwald nachzudenken, haben am Wochenende einen herben Dämpfer bekommen. Im Rahmen des zweiten Großen Bayerischen Waldtages in Gaibach sprach sich Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer gegen die Forderungen des Bund Naturschutz aus.

Die Waldameise gehört zu den bedrohten Arten.Können Sie sich noch an die Ameisenhügel im Wald erinnern? Nicht nur diese sind riesig, auch ihre Bewohner zeichnen sich gegenüber anderen Ameisen-Arten durch Größe aus. Viele von ihnen gelten als besonders schützenswert und stehen auf der Roten Liste gefährdeter Arten: Die Waldameisen haben es immer schwerer in heimischen Wäldern. Doch Schutzmaßnahmen helfen vielleicht, das Schlimmste zu verhindern. 

- Löscheinsatz Trotz der zwischenzeitlichen Regenfälle der vergangenen Tage ist die Waldbrandgefahr in den deutschen Wäldern noch nicht gebannt. Dies hat ein erneuter Brand am oberbayerischen Königssee bewiesen, der am Montagabend ausgebrochen war. Bereits vor zwei Wochen war an dieser Stelle schon einmal ein Brand gelöscht worden - möglicherweise haben sich noch bestehende Glutnester neu entzündet. Fachleute wissen: Erst nach länger anhaltenden Niederschlägen kann mit einer echten Entspannung der Lage gerechnet werden. Es wird daher auch in den nächsten Wochen und Monaten dazu geraten, das geltende Rauch- und Grillverbot im Wald unbedingt einzuhalten und bei Freizeitaktivitäten besonders aufzupassen.

Bilderrahmen-Aktion PfälzerwaldEine ungewöhnliche, deutschlandweite Aktion läuft derzeit zum diesjährigen Jubiläumsjahr „300 Jahre Nachhaltigkeit": sie heißt "Bilderrahmen" und verspricht spannende Aus- und Einblicke zur Nachhaltigkeit. „Mit Hilfe von ‚Bilderrahmen' greifen wir die Waldeindrücke der Besucher auf, laden zum Verweilen ein und lenken ihren Blick gezielt auf unser nachhaltiges Handeln", fasst Stefan Asam, Leiter des Forstamtes Annweiler, das Anliegen zusammen.

WaldgrasUmrahmt von vielen Veranstaltungen ist dieses Jahr offiziell zum „Jahr der Nachhaltigkeit“ ausgerufen worden. Für die Forstwirtschaft ist die Nachhaltigkeit jedoch schon ein „alter Hut“: bereits seit 300 Jahren bildet sie die Grundlage des forstlichen Handelns. Heute verbinden wir mit dem Begriff vor allem den Erhalt unserer weltweiten Naturresourcen – über die Nachhaltigkeit und ihren teils inflationären Sprachgebrauch.