In Bonn wurde das Wiedervereinigungsdenkmal bereits im Oktober an die Bonner Bürger übergebenDer Tag des Baumes am 25. April hat sich zu einer der größten und erfolgreichsten Mitmachaktionen im Naturschutz entwickelt. Von Flensburg bis Berchtesgaden wird zum Spaten gegriffen. Jedes Jahr werden neue Bäume gepflanzt. Seit über 60 Jahren. Dass der Baum einen Tag lang im Mittelpunkt steht, haben wir einem amerikanischen Journalisten zu verdanken.

 Julius Sterling Morton aus Nabraska forderte 1872  in seiner Arbor-Day-Resolution einen jährlichen Tag des Baumes. Am 10. April 1872 pflanzten Bürger und Farmer in Nabraska mehr als eine Million Bäume. Zwei Jahrzehnte später hatte sich diese Idee in allen US-Staaten verbreitet.

Am 27. November 1951 beschlossen die Vereinten Nationen, dass auf der ganzen Welt jedes Jahr ein Tag dem Baum gewidmet wird. Der erste deutsche Tag des Baumes wurde im Jahre 1952 gefeiert: Gemeinsam mit der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald (SDW) pflanzte der erste Bundespräsident der Bundesrepublik Deutschland, Prof. Theodor Heuss, einen Ahornbaum im Bonner Hofgarten.

Auch nach über 60 Jahren hat die Idee hierzulande nichts von ihrer Faszination eingebüßt. Viele Gemeinden und Organisationen machen mit und pflanzen Bäume. Nicht nur am 25. April, sondern den ganzen Monat über. Am besten fragen Sie bei Ihrer Forstverwaltung vor Ort nach. Eine Liste der SDW-Aktionen zum Tag des Baumes finden Sie hier.

 

Redaktion: Julia Ehmer/Waldliebhaber.de
Quellen: Schutzgemeinschaft Deutscher Wald, Wikipedia
Foto: R. Unkel/Schutzgemeinschaft Deutscher Wald 

 

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