Ein nachhaltiger Weihnachtsbaum. Über 24 Millionen Weihnachtsbäume werden in diesem Jahr wieder in den Wohnungen der Deutschen stehen. Die nicht nadelnde Nordmanntanne ist mit 71 % weiterhin der mit Abstand beliebteste Weihnachtsbaum und kostet pro Meter im Durchschnitt 16 bis 22 Euro. Nach Meinung der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald (SDW ) muss der Baum nicht optisch perfekt sein, sondern sollte umweltbewusst gewachsen sein. Ökosiegel und regionale Anbieter helfen dabei. [Pressemitteilung Schutzgemeinschaft Deutscher Wald SDW]

Ein Weihnachtsbaum aus dem regionalen Wald mit Öko-Zertifikat ist nach wie vor der ideale Baum für das Weihnachtsfest. In fast allen Bundesländern gibt es ein Herkunftssiegel, das garantiert, dass der Baum aus der nahen Umgebung stammt und so unnötiger Schadstoffausstoß durch den Transport vermieden wurde. Auch eine Nachfrage nach der Art der Produktion ist sinnvoll und fördert die umweltfreundlich n Weihnachtsbaumplantagen. So pflegen ökologisch orientierte Anbauer ihre Kulturen per Hand oder durch Schafbeweidung und verzichten auf Unkrautvernichtungsmittel.

Außerdem ist und bleibt der Kauf eines Weihnachtsbaumes beim regionalen Waldbauern oder beim nächstgelegenen Forstamt immer etwas Besonderes. Viele Betriebe bieten zusätzlich Glühwein und Lebkuchen, so dass der Kauf für die ganze Familie immer ein Erlebnis ist.

Um möglichst lange Freude am Weihnachtsbaum zu haben, rät die SDW zu folgen den Maßnahmen: Ein Weihnachtsbaum ohne Ballen sollte nach dem Einschlagen bis zum Fest an einer schatti gen Stelle in einem Eimer mit Wasser und abgenommenen Netz aufgestellt werden. Bevor der Baum ins Zimmer kommt, sollte man ihn erneut absägen und ihn in einen Ständer mit Wasser, einem Esslöffel Zucker oder Blumenfrisch stellen. Ein Standort möglichst weit weg von der Heizung und tägliches Gießen verlängern sein schönes Aussehen.

Ein Weihnachtsbaum mit Ballen muss bereits im Freien regelmäßig gegossen werden. Er sollte erst kurz vor dem Heiligen Abend ins Zimmer gestellt werden. Seinen Platz sollte er möglichst weit weg von der Heizung finden, und er muss weiter gut gegossen werden. Möglichst nach zwei bis drei Tagen sollte der Baum wieder ins Freie kommen und dort, sobald es frostfrei ist, eingepflanzt werden.

Weitere Infos auf Waldliebhaber.de unter Alles bio oder was? Die Krux mit dem Christbaum oder unter www.sdw.de/waldwissen/weihnachtsbaum

Quelle: Pressemitteilung Schutzgemeinschaft Deutscher Wald vom 20. November 2014
Foto: Karl-Michael Soemer/Pixelio.de

 

 

 

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