Waldzustandserhebung: Ergebnisse der letzten dreißig JahreJe dichter die Krone, desto gesünder der Baum: Jedes Jahr im Sommer untersuchen Experten bestimmte Waldgebiete in ganz Deutschland – seit 1984. Der 30. Geburtstag der Waldzustandserhebung ist allerdings kein Grund zu jubilieren. Das Ergebnis 2013: Der Waldzustand hat sich nicht verbessert. Heute wie damals weisen 23 Prozent der Bäume deutliche Kronenverlichtungen auf. Als gesund gelten lediglich 38 Prozent der Waldfläche.
[Pressemitteilung AGDW]

„Was 1984 zu einem lauten Aufschrei in der Bevölkerung und in den Medien führte, interessiert heute nahezu niemanden mehr“, beobachtet Philipp Freiherr zu Guttenberg, Präsident von AGDW – Die Waldeigentümer. Auch für die Politik habe der Wald in den letzten 30 Jahren an Relevanz verloren. „Den Menschen ist nicht mehr bewusst, dass sie mit ihren Emissionen aus Autos und Motorrädern, Öl- und Gasheizungen dem Wald schweren Schaden zufügen – und zugleich zwei Millionen Mitbürgern, die von ihren Wäldern leben.“ Für jeden von uns sei es wichtig, den Alltag wieder klima- und umweltfreundlicher zu gestalten.

Waldsterben 2.0 durch Klimawandel?

Mit dem Klimawandel kommen neue Gefahren auf den Wald zu. Die höheren Temperaturen kurbeln die Massenvermehrung von Schädlingen an, wie beispielsweise dem Eichen- und Kiefernprozessionsspinner. AGDW-Präsident zu Guttenberg fordert: „Wir brauchen zunächst einmal eine bessere finanzielle und rechtliche Unterstützung durch die Politik im Kampf gegen diese neuen Gefahrenquellen, denn der Walderhalt liegt im öffentlichen Interesse. Tatenlos zuzusehen, wie großflächig Waldflächen vernichtet werden, ist verantwortungslos!“


Quelle: Pressemitteilung AGDW – Die Waldeigentümer vom 25. Juli 2014

www.waldeigentuemer.de
Grafik: AGDW – Die Waldeigentümer

Weiterführende Links:
Ergebnisse der Waldzustandserhebung 2013


 

 

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