- "Banker on Bike" ist eine firmeninterne Fahrradaktion don Mitarbeitern der UmweltBank AGke 4 680x166 521x165„Banker on Bike“ – so nennt sich eine firmeninterne Fahrradaktion von Mitarbeitern der UmweltBank AG zugunsten von Naturschutz- oder Sozialprojekten. Die „UmweltBank“ ist eine Aktiengesellschaft deutschen Rechts mit Hauptsitz in Nürnberg. Und so läuft die Fahrradaktion ab: Die „UmweltBanker“ legen in der Zeit von April bis September ihren Arbeitsweg klimaneutral zu Fuß oder mit dem Fahrrad zurück. Für jeden zurückgelegten Kilometer spendet die UmweltBank einen Euro. „Banker on Bike“ gibt es bereits seit einigen Jahren und in jedem Jahr entscheiden die Banker gemeinsam, wer die Spende erhalten soll. 2013 kamen insgesamt 19.563 Kilometer zusammen. Damit standen den Bankern 19.563 Euro zur Verfügung. Weil die UmweltBank“ den jeweiligen Spendenbetrag aufrundet, stehen diesmal runde 20.000 Euro zur Verfügung. Aus vielen guten Vorschlägen haben die Banker folgende vier Projekte ausgewählt:

- Auch naturpädagogische Projekte werden mit der Spende gefördert 1. „Neue Brücken“

Das naturpädagogische Projekt „Neue Brücken“ des Naturschutzbundes Deutschland e.V. (NABU) erhält 10.000 Euro. Im Landkreis Gifhorn in Niedersachsen liegt das „Große Moor“, in dem sich der NABU seit zwei Jahrzehnten engagiert. Mit einer Fläche von 2.720 Hektar gehört das Moor zu den größten Naturschutzgebieten in Niedersachsen. Das auf drei Jahre angelegte Integrationsprojekt soll straffällig gewordene Jugendliche wieder in die Gesellschaft integrieren. Die Jugendlichen arbeiten unter fachlicher Betreuung für den Umweltschutz und erwerben dabei gleichzeitig Qualifikationen für den Arbeitsmarkt. Neben der Wiedereingliederung der jungen Straftäter dient das Projekt in erster Linie dem Schutz bedrohter Tier- und Pflanzenarten im „Großen Moor“. Die feuchten Brachflächen werden beispielsweise mit Wollgras bepflanzt. So entsteht neuer Lebensraum für Kranich, Moorfrosch oder Libellen. 



 - Schulmaterial für Nürnberger Schüler2. Schulmaterial für Nürnberger Schüler

Mit 5.000 Euro unterstützt die UmweltBank die Organisation „Netz gegen Armut“ unterstützt. Nahezu jedes vierte Kind lebt in Nürnberg in Armut oder ist von Armut bedroht. Große Bedeutung für eine lebenswerte Zukunft hat ein erfolgreicher Schulbesuch. Um Kinder aus einkommensschwachen Familien mit Schulmaterial zu unterstützen, wird seit 2007 vom Nürnberger „Netz gegen Armut“ die jährliche Schulmittelaktion durchgeführt. Bei der Aktion organisieren die Mitglieder des Netzwerkes und verschiedene Nürnberger Unternehmen Geld- und Sachspenden. Das Bayerische Rote Kreuz gibt die Schulmittel an bedürftige Kinder kostenlos ab und kauft aus den Spenden ergänzend Schulmittel hinzu. Insgesamt werden dadurch ca. 900 Schüler mit Stiften, Heften und Co. ausgestattet. 



 - Spaniens letzte Bären3. Spaniens letzte Bären

An die Stiftung „EuroNatur“ gingen 2.500 Euro für das Projekt „Spaniens letzte Bären“. Das Projekt ist ein Indiz dafür, dass mit Engagement und Beharrlichkeit selbst scheinbar hoffnungslose Situationen zum Guten gewendet werden können. Neben der Zerschneidung ihrer Lebensräume hatte vor allem die Wilderei die seltenen Großraubtiere im Kantabrischen Gebirge an den Rand des Aussterbens gebracht. Seit Mitte der 1990er Jahre kämpfen EuroNatur und sein spanischer Projektpartner Fapas dafür, dieses Gebiet im Norden Spaniens als Lebensraum für die Braunbären zu sichern. In Zusammenarbeit mit EuroNatur pflanzt Fapas außerdem selten gewordene Wildobstbäume und Kastanien, um das Nahrungsangebot der Bären zu verbessern. Zudem versuchen die Organisationen Wilderern das Handwerk zu legen. Dafür werden Kamerafallen aufgestellt und Wildranger eingesetzt. Dank dieser beharrlichen Arbeit geht es mit den Braunbären im Kantabrischen Gebirge langsam, aber stetig aufwärts. Innerhalb von zehn Jahren hat sich der Bestand fast verdoppelt. 



 - Amare e.V.4. „Amare e.V.“

Mit 2.500 Euro unterstützen die Banker eine Einrichtung für Straßenkinder in Esperantina in Nord-Ost-Brasilien. Vor über 20 Jahren hat der Siegburger Theologen Johannes Skorzak die Einrichtung unter dem Namen „Amare“ gegründet. Die Einrichtung bietet für derzeit etwa 400 Kinder ergänzende Bildungsangebote. Darüber hinaus können die Kinder ihr Wissen mit berufsbildenden Kursen aus den Bereichen Landwirtschaft, Hauswirtschaft und Informatik weiter vertiefen. Der „Amare e.V.“ unterstützt diese Arbeit, indem er Spendengelder für die Einrichtung sammelt. Außerdem bietet die „Amare“ den Kindern eine Grundversorgung mit Kleidung und Ernährung. Die Ausbildung in der Einrichtung ist so gut, dass mittlerweile Jahr für Jahr Schüler der „Amare“ als Banklehrlinge bei der Banco do Brasil eingestellt werden. 

Weitere Informationen unter:

http://www.umweltbank.de/

http://www.nabu-gifhorn.de/

http://www.kvnuernberg-stadt.brk.de/

http://www.euronatur.org/

 

Frühere Spendenprojekte der UmweltBank:

Vogel- und Umweltstation Regenstauf (2012)

Bergwaldprojekt im Fichtelgebirge / Bergwaldprojekt e.V. (2011)

Wildkatzen-Projekt / Bund Naturschutz in Bayern e. V. (2010)

Bäume und Wasser für Kinder in Nigeria /
Children´s Project e.V. (2009)


Windräder für Afrika / GREEN STEP e.V. und Ländliche Mädchenschule in Indien / Khadigram e.V (2008)

Kinderhilfe Afghanistan e.V. (2007)

SOS 86 Kinder von Tschernobyl e.V. (2006)

 

Disclaimer:

Auf unserer Webseite veröffentlichte Pressemitteilungen Dritter geben nicht unbedingt die Meinung des Herausgebers oder der Redaktion wieder. Pressemitteilungen werden als solche gekennzeichnet. Die Veröffentlichungen auf unseren Webseiten stellen weder Rechtsauskünfte dar noch kann die Gewährleistung übernommen werden, dass die Beiträge in jedem Detail der derzeit gültigen Rechtsprechung entsprechen. Die Beiträge dienen lediglich der Information und erheben keinen Anspruch auf Korrektheit im rechtlichen Sinne. Eine Rechtsauskunft darf nur durch eine juristisch ausgebildete Person erfolgen. Die Redaktion bemüht sich, vor allem die aktuelle Rechtsprechung zu berücksichtigen. Im Einzelfall kann es aber vorkommen, dass rechtliche Fragen von den Gerichten noch nicht abschließend geklärt sind oder unterschiedliche Rechtsauffassungen zu einem Thema bestehen. Aufsätze, Kommentare und Stellungnahmen von juristisch ausgebildeten Personen werden von der Redaktion als solche gekennzeichnet.