- Panorama Garten der ArtenvielfaltDie Mittelgebirge der Italienischen Provinz Trentino sind für ihren Artenreichtum bekannt. Üppige Kiefern-, Nadel- und Mischwälder haben sich seit der letzten Eiszeit ausgebreitet und die fruchtbaren Gletschertäler mit einer einzigartigen Flora und Fauna übersät. Früh hat auch der Mensch angefangen diesem Naturparadies Grund abzugewinnen, was zu einer Jahrhunderte langen Symbiose von Wald, Wiesen und Streuobstanlagen geführt hat. In dieser Symbiose haben sich wieder neue Lebensformen wie Wildblumen, aber vor allem unzählige robuste Obstsorten entwickelt, durch Selektion, aber oft auch durch reinen Zufall. Ein besonders schönes Beispiel aus dem italienischen Trentino, einen "Garten der Artenvielfalt", stellt uns Gastautor Simon Margesin vor.

Kostbar und gefährdet: Der Biologische Reichtum

 - Insektenvielfalt im TrentinoDieser biologische Reichtum ist wie so oft durch die Intensivierung des Obstbaus und der Viehzucht in den letzten 50 Jahren äußerst gefährdet. Überdüngung der Wiesen, häufiger Einsatz von Glyphosaten & Pestiziden, sowie die Beschränkung auf wenige Kultursorten haben die Artenvielfalt in den Südlichen Alpen stark strapaziert. Wenn auch große Umwelt-Organisationen in Wiederansiedlungsprojekten Erfolge vorweisen können, wie z.B. beim Braunbär, der dort wieder häufig anzutreffen ist, so sind jedoch vor allem in der Erhaltung des pflanzlichen Erbguts private Initiativen gefragt.

„Garten der Artenvielfalt“ im Oberen Nonstal

 - NonstalDer Südtiroler Bio-Pionier Alois Margesin hat sich deshalb nach 30-jähriger Erfahrung im Bio-Obst- und Gartenbau zusammen mit seiner Familie entschlossen, seine Idee eines „Gartens der Artenvielfalt“ zu verwirklichen. Nach langer Suche nach einem geeigneten Ort wurde man schließlich im Oberen Nonstal fündig. In diesem Trentiner Tal (Val di Non) sind häufig noch Streuobstanlagen mit uralten Birnen und Apfelbäumen anzutreffen. Die weit ausgedehnten Wälder und Wiesen säumen ein einmaliges Panorama in einem für die Alpen einzigartigen Muldental. Dieses sonnenverliebte Tal wird von den warmen Winden des Südens verwöhnt, und somit ist eine Vielzahl von Anbau-Möglichkeiten gegeben.

Essbarer Waldgarten nach Permakultur-Prinzipien

 - Gartenfuehrung Maso PlazAm Plaz Hof (Maso Plaz) wurde deshalb der Grundstein für einen „Garten der Artenvielfalt“ gelegt. Hier wurde anhand von Permakultur-Prinzipien ein „Essbarer Waldgarten“ angepflanzt, der in einer ästhetisch ansprechenden Form hunderte alter Obstsorten beheimatet. Diese „Obst- Riesen“, die aus bedrohten Sämlingen der gesamten Umgebung zusammengetragen wurden, bilden das „Wald- Dach“ für einen reichen Unterbewuchs an Beeren, Sträuchern, Insektenweiden und Heilkräutern. Die unmittelbare Zunahme des Artenreichtums wurde schon durch wissenschaftliche Studien belegt, und die reiche Ernte über das ganze Jahr kann bereits jeder Monokultur das Wasser reichen.

 - HerbstvielfaltEtwas besonderes für die 1.000 Meter Meereshöhe sind auch der Weinbau und der Gartenbau mit Kürbisgewächsen, Tomatenvielfalt und Gemüseraritäten, welche durch das günstige Klima ermöglicht werden.

Wer jetzt Neugierig geworden ist, für nähere Auskünfte steht Familie Margesin gerne zur Verfügung.

 

 

Kontakt: Simon Margesin

 - Haengematte Maso PlazMaso Plaz

Maso Plaz 14

38021 Brez (Trento – IT)

www.plaz.it

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 - Simon MargesinÜber den Autor

Simon Margesin ist ausgebildeter Grafiker

und Kommunikations- Verantwortlicher für das Familien Projekt

„Maso Plaz – Garten der Artenvielfalt“

 

 

 

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